Anschluss-Studi-Ticket bringt Vorteile für Pendler
Die Verkehrsverbünde VPE, VVS und KVV bieten ab dem Sommersemester 2010 den Studierenden preiswerte Anschluss-Studi-Tickets
Studierende, die mit Bus und Bahn pendeln, können ab dem Sommersemester 2010 bares Geld sparen. Die Verkehrsverbünde Pforzheim-Enzkreis (VPE), Karlsruhe (KVV) und Stuttgart (VVS) haben jeweils ein Anschluss-Studi-Ticket auf den Weg gebracht. Damit geht der Wunsch von Politik, Studentenwerken, Hochschulen und vielen Studenten in Erfüllung. Das Ticket ist für Studierende gedacht, die aus ihrem Heimatverbund zu ihrer Hochschule in einen benachbarten Verbund fahren. Das bisherige Semesterticket gilt nur in dem Verbund, in dem die Hochschule ihren Sitz hat. Deshalb mussten Studenten seither in dem Verbund, in dem sie wohnen, Monatstickets des Ausbildungsverkehrs kaufen, die insgesamt deutlich teurer sind, als das neue Anschluss-Studi-Ticket.
Das Anschluss-Studi-Ticket für das gesamte Verbundgebiet des VPE kostet 112,50 € Euro pro Semester. Es gilt für Studierende, die im VPE-Gebiet wohnen und in Karlsruhe oder Stuttgart studieren. Sie können damit 6 Monate lang Bus und Bahn im VPE für weniger als 19 € pro Monat nutzen. Studierende, die im VPE-Gebiet nur auf der Schiene fahren, benötigen dieses Ticket nicht, da die KVV-Studikarte in den Bahnen des VPE für Fahrten zwischen den beiden Verbünden bereits gültig ist. Erhältlich ist das Anschluss-Studi-Ticket VPE für das Sommersemester 2010 gegen Vorlage einer gültigen KVV-Semesterkarte oder eines gültigen VVS-Studi-Tickets in den DB-Reisezentren und den DB-Agenturen.
Studierende der Hochschule Pforzheim können für den KVV eine Anschluss-Studikarte zum Preis von 143,50 € erwerben. Für das VVS-Gebiet kostet das Anschluss-Studi-Ticket 249,50 €.
Mit dem neuen Anschluss-Studi-Ticket wird die jetzt schon beliebte Nutzung von Bus und Bahn für alle Studierenden noch attraktiver, da sie bis zu 340 € pro Semester sparen.
Weitere Informationen bei den jeweiligen Verkehrsverbünden unter:
Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS), Tel. 0711 / 19 4 49, Internet: » www.vvs.de
Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Tel. 0721 / 61 07 58 85, Internet: » www.kvv.de
Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE), Tel. 07231 / 39 22 88
Tarifanpassung im VPE zum 1. Januar 2010; Einführung der Mobilitätsgarantie
Der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis erhöht zum 1. Januar 2010 die Beförderungstarife für Busse und Bahnen um durchschnittlich um 2,72 %. Dies hat der VPE-Aufsichtsrat beschlossen.
Die Verbesserungen der letzten Jahre erfahren einen großen Zuspruch durch die Fahrgäste und führten zu Mehreinnahmen, die dringend für die Finanzierung der Fahrleistungen benötigt wurden. Trotzdem müssen zumindest teilweise die gestiegenen Kosten auf die Fahrpreise umgelegt werden. Neben den Ausgleich für die Kostenerhöhungen bei den Bus- und Bahnunternehmen gab es weitere zusätzliche Kosten für den Ausbau der Regionalbuslinien.
Doch das Erfreuliche zuerst: Die Einzelfahrscheine Erwachsene, auch mit Mehrwegkarte oder BahnCard für ein und zwei Zonen (incl. Stadtgebiet Pforzheim) bleiben unverändert. Auch die Einzelfahrscheine für Kinder bleiben bis auf den Mehrwegkartentarif 4-Zonen, der um 0,10 angehoben wird, unverändert.
Bei allen anderen Fahrscheinen ist eine Erhöhung notwendig. Die Preise für die 24-Stunden-Karten City 24 erhöht sich von 4.30 € auf 4,50 €, die City 24 plus erhöht sich von 7,00 € auf 7,50 €, die Regio 24 für das gesamte Verbundnetz kostet 7,00 € anstatt 6,50 € und die Regio 24 plus wird 12,00 € statt 11,00 € kosten. Auch die RegioXsolo und RegioXplus-Karten kosten jetzt mehr, nämlich 13,50 € bzw. 21,50 €.
Monats- und Jahreskarten werden zwischen ein bis drei Euro teurer. Ebenfalls teurer werden die Übergangstarife.
Doch es gibt auch weitere positive Neuerungen. Die Übergangstarif-Monatskarten gelten ab 1. Januar zur KVV-ScoolCard. Auch zu Schülerfahrkarten des VVS über Vaihingen/Enz (neuer Bahnhof) bzw. Nussdorf kann nun der Übergangstarif gelöst werden.
An dieser Stelle sind die Verbesserungen für Schüler aus dem Heckengäu zu erwähnen. Diese können ab 1. Januar mit den Schülermonatskarten des Haustarifes der Firma Seitter (Buslinie 652/653) und der Linienkooperation der Unternehmen Klingel und RVS Südwestbus (Linie 666) an Schultagen montags bis freitags ab 9 Uhr im ganzen Netz des VPE fahren. Samstags, sonntags, feiertags und in den landeseinheitlichen Schulferien sogar ohne zeitliche Einschränkung.
Eine weitere Verbesserung für Studenten wird das ab dem 1. März geltende Anschluss-Studi-Ticket sein. Besitzer einer gültigen KVV-Semesterkarte oder eines VVS-StudiTickets können bei den DB Reisezentren im Verbundgebiet ab 01.03.2010 ein Anschluss-Studi-Ticket des VPE erwerben. Das Anschluss-Studi-Ticket gilt im Netz des VPE ohne zeitliche Beschränkung für jeweils 6 Monate. Der Preis für dieses Ticket beträgt 112,50 Euro. Ebenfalls bieten der KVV sowie der VVS interessante Anschluss-Studi-Tickets für Studenten, die in Pforzheim studieren an.
Neu ab 1. Januar 2010 ist auch die » VPE-Mobilitätsgarantie. Denn der VPE will, dass seine Kunden zuverlässig und pünktlich ans Ziel kommen. Sollte das einmal nicht gelingen, können sich die Kunden im Rahmen der VPE-Mobilitätsgarantie ein Taxi nehmen. Die Kosten dafür erstatten der VPE für Monats- und Jahreskartenbesitzer sowie schwerbehinderte Menschen mit Freifahrtberechtigung bis zu einer bestimmten Höhe.
Weitere Einzelheiten zu den Angeboten und den neuen Fahrpreisen können Sie in den neuen Tarifbroschüren nachlesen. Die neue Tarifbroschüre liegt ab Mitte Dezember im Service Center in Pforzheim, bei den VPE-Vorverkaufsstellen sowie in den Reisezentren der Bahnhöfe Pforzheim, Bretten, Mühlacker und Vaihingen/Enz bereit. Auch in den neuen Teilfahrplanbänden, die in den ersten zwei Dezemberwochen wieder an die Haushalte im Enzkreis kostenlos verteilt werden, stehen die neuen Tarife bereits drin.
Weitere Infos hier in der neuen » Fahrpreisübersicht und in der neuen » Tarifinfo. Auskünfte erhalten Sie auch telefonisch beim Call Center unter 07231/39-2288.
Verbesserungen für Schüler im Heckengäu ab 1. Januar 2010 geplant
In verschiedenen Presseberichten wurde die vom VPE beabsichtigte Verbesserung für Schüler aus dem Enzkreis, die mit Schülermonatskarten des Busunternehmens Seitter und der Linienkooperation RVS/Klingel Schulen in Rutesheim und Weil der Stadt besuchen, nicht richtig dargestellt.
Hier die vom VPE-Aufsichtsrat beschlossene Verbesserung:
Der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis hat auf Basis eines Beschlusses des VPE-Aufsichtsrates von Anfang Oktober beim Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag gestellt, dass Schülermonatskarten des Haustarifes des Busunternehmens Seitter (Buslinie 652/653) und der Linienkooperation der Unternehmen Klingel und RVS Südwestbus (Linie 666) ab dem 1. Januar 2010 an Schultagen montags bis freitags ab 9 Uhr im ganzen Netz des VPE gelten sollen. Samstags, sonntags, feiertags und in den landeseinheitlichen Schulferien sollen sie ohne zeitliche Einschränkung gelten.
Aus tarifrechtlichen Gründen kann diese Regelung erst am 1. Januar 2010 in Kraft treten und nicht schon zum Fahrplanwechsel im Dezember. Nach Erhalt der Genehmigung des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis dieses neue Angebot entsprechend bekanntmachen.
Einführung des ermäßigten Kurzstreckentarifs ab 1. Juli 2009 Niefern-Öschelbronn
Ab 1. Juli 2009 gilt der ermäßigte Kurzstreckentarif innerhalb der gesamten Gemeinde Niefern-Öschelbronn.
Dies bedeutet, dass zwischen allen Ortsteilen der Gemeinde Niefern-Öschelbronn (Niefern, Niefern-Vorort und Öschelbronn) montags bis freitags ab 9.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztags mit dem ermäßigten Kurzstreckentarif für 0,60 € Bus gefahren werden kann. Weitere Informationen zum ermäßigten Kurzstreckentarif finden Sie » hier.
Sommerbergbahn Bad Wildbad
Fahrgäste, die eine auf der S-Bahn nach Bad Wildbad gültige VPE-Fahrkarte besitzen, können die Sommerbergbahn zu einem ermäßigten Preis nutzen. Der ermäßigte Preis beträgt einheitlich 1,00 € je Fahrt (Berg- oder Talfahrt).
Anerkennung von Konus auf Enztal- und Kulturbahn
Eine Neuerung ab 1. Januar 2008 für Touristen aus dem Schwarzwald, die mit der Enztalbahn (S6) oder der Kulturbahn (R52) ins VPE-Gebiet reisen, ist die Anerkennung der KONUS-Schwarzwald-Gästekarte. Die KONUS-Gästekarte wird auf der Enztalbahn bis Pforzheim/Hauptbahnhof sowie auf der Kulturbahn bis Pforzheim/Hauptbahnhof als kostenloser Fahrschein anerkannt. Für Touristen ist dies vorteilhaft, denn sie können jetzt mit ihren Gästekarten aus dem ganzen Schwarzwald kostenlos in die Einkaufsstadt Pforzheim fahren. Die Verkehrsunternehmen erhalten hierfür Ausgleichsgelder aus der Kurtaxe.
Übergangstarife für VVS-Erwachsenenzeitkarten.
Die VPE-Übergangstarife gelten auch für VVS-Erwachsenenzeitkarten » Übergangstarif zum VVS
Von jedem Bahnhalt im VPE mit KVV-Fahrscheinen ins Karlsruher Verbundgebiet
Ausweitung der Kooperation von VPE und KVV
Die Kooperation zwischen VPE und KVV wurde zum 01. Januar 2007 ausgeweitet.
Verbesserungen für Kunden mit VPE-Fahrscheinen
Anerkennung von VPE-Verbundfahrscheinen im KVV-Tarifgebiet
Auf folgenden ÖPNV-Anschlüssen wird der VPE-Tarif im KVV-Verbundgebiet im verbundraumüberschreitenden Verkehr anerkannt (kein Fahrscheinverkauf):
Ittersbach – Langensteinbach – Mutschelbach (zwischen Ittersbach – Langensteinbach - Mutschelbach gilt im Binnenverkehr KVV-Tarif)
Ittersbach – Langensteinbach – Auerbach (zwischen Ittersbach – Langensteinbach - Auerbach gilt im Binnenverkehr KVV-Tarif)
Sternenfels mit Ortsteil Diefenbach - Oberderdingen – Flehingen (zwischen Oberderdingen - Flehingen gilt im Binnenverkehr KVV-Tarif))
Sternenfels mit Ortsteil Diefenbach – Kürnbach - Oberderdingen – Flehingen (zwischen Kürnbach - Oberderdingen - Flehingen gilt im Binnenverkehr KVV-Tarif)
Bretten-Innenstadt: VPE-Fahrkarten im ein- und ausbrechenden Verkehr nach Bretten werden auch in der Innenstadt Bretten bis zum Schulzentrum anerkannt
Verbesserungen für Kunden mit KVV-Fahrscheinen
Fahrten im Schienenverkehr im VPE-Gebiet
Seit Januar 2007 sind Fahrkarten des KVV im ein- und ausbrechenden Schienenverkehr zwischen dem KVV-Verbundgebiet und dem jeweiligen Bahnhalt im VPE-Verbundgebiet gültig.
Für die Nutzung des Schienenverkehrs im Binnenverkehr des VPE-Verbundgebietes gilt weiterhin ausschließlich der VPE-Tarif.
Beispiel:
Wer vom Bahnhof Mühlacker aus mit dem Zug oder der Stadtbahn nach Karlsruhe fährt, kann mit einem KVV-Fahrschein über 7 Zonen vom Bahnhof Mühlacker aus starten.
Anerkennung von KVV-Verbundfahrscheinen im VPE-Tarifgebiet
Der KVV-Tarif wird im VPE-Verbundgebiet auf folgenden VPE-Buslinien im verbundraumüberschreitenden Verkehr anerkannt (kein Fahrscheinverkauf):
Flehingen – Oberderdingen – Sternenfels (zwischen Oberderdingen und Sternenfels gilt im Binnenverkehr VPE-Tarif)
Bretten – Knittlingen – Sternenfels (mit Ortsteil Diefenbach) (zwischen Bretten Bhf. - Knittlingen – Sternenfels gilt im Binnenverkehr VPE-Tarif)
Singen (zwischen Singen und Bahnhof Remchingen gilt im Binnenverkehr VPE-Tarif)
Wilferdingen (zwischen Wilferdingen und Bahnhof Remchingen gilt im Binnenverkehr VPE-Tarif)
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» KVV Tarifzonenplan
AboPlus Baden-Württemberg
Jahreskarte ohne Verbundgrenzen
Seit dem 1. Juni 2006 gibt es mit dem AboPlus Baden-Württemberg für Pendler in Baden-Württemberg, die zwei oder max. drei verschiedene Fahrkarten benötigen, ein komfortables Angebot: Die Jahreskarte der Deutschen Bahn AG und der Verbünde im Land aus einer Hand. Mit dem AboPlus Baden-Württemberg ist der Fahrkartenerwerb dadurch erheblich einfacher und bequemer.
Weitere Informationen bei der DB Vertrieb GmbH, DB AboCenter Stuttgart, 70009 Stuttgart, Postfach 101064, Telefon 01805 011066 (0,14 €/Min. deutsches Festnetz, ggf. anderer Tarif Mobilfunk).
Bestellung nur unter: » http://www.bahn.de/aboplus-badenwuerttemberg
Letzte Änderung am Donnerstag, 11. März 2010 um 08:26:21 Uhr.