Neue Fahrscheinautomaten an Schienenstrecken im VPE-Verbundgebiet
Seit Ende des Jahres 2009 gibt es an den Schienenstrecken im VPE die neuen Fahrscheinautomaten. Hier finden Sie eine kurze Erklärung dazu:
Eine ausführlichere Anleitung zu den neuen Fahrscheinautomaten erhalten Sie auf den Internetseiten der DB unter » www.db.de.
Bei Automatenstörungen wenden Sie sich bitte an die Hotline der DB unter Tel. 01801/235959 (3,9 Ct./Min. deutsches Festnetz, Tarif Mobilfunk abweichend.
Zum Fahrplanwechsel wieder zahlreiche Verbesserungen im Bus- und Bahnverkehr
Zum Fahrplanwechsel am 13.12.09 gibt es weitere Verbesserungen bei Bus und Bahn im Gebiet des VPE. So verkehren auf der Linie 666 (Weil der Stadt –) Lehningen – Tiefenbronn – Pforzheim vier zusätzliche Kurse morgens bzw. vormittags. Damit wurde das Fahrplanangebot noch einmal verdichtet, nachdem bereits in den letzten zwei Jahren weitere Kurse eingeführt wurden. Insgesamt bestehen jetzt zwischen 6 Uhr und 7.30 Uhr acht Fahrmöglichkeiten von Tiefenbronn nach Pforzheim. In der Rückrichtung fährt zwischen 12.00 Uhr und 18.30 Uhr alle halbe Stunde ein Bus. „Damit gehört der Fahrplan der Linie 666 zu den am besten ausgebauten im VPE-Gebiet“, so Matthias Gruber, Planungsleiter beim Verkehrsverbund Pforzheim – Enzkreis.
Auf der Hauptachse von Pforzheim in Richtung Birkenfeld – Straubenhardt und zurück gibt es zusätzliche Busse auf den Linien 717 und 718, wo die Nachfrage ständig steigt. Auch auf den viel genutzten Linien 736 / 738 / 739 Pforzheim – Niefern - Wiernsheim wurde das Fahrplanangebot noch einmal erweitert. Eine weitere Angebotsausdehnung gibt es mit Verlängerung der Linie 738 a, die bisher die Ortsmitte von Niefern mit dem Wohngebiet im Bereich der Zeppelinstraße verbunden hat. Diese Linie wird verlängert bis nach Kieselbronn. Insgesamt sechs Fahrten in jeder Richtung verbinden die beiden Gemeinden auf direktem Weg miteinander. In Niefern besteht bei den meisten Kursen nach / aus Kieselbronn Anschluß von / an die Züge nach Mühlacker / Stuttgart. Sonn- und feiertags fahren nun auf der Linie 731 Pforzheim – Eisingen – Königsbach ab mittags die Busse im Stundentakt, bisher fuhr hier nur alle zwei Stunden ein Bus. „Damit wird vielen Fahrgastwünschen Rechnung getragen“, erläutert Jürgen Hennhöfer vom SüdwestBus, der diese Linie fährt.
Nahezu stündlich fahren neu auch Busse zwischen Knittlingen und Oberderdingen. Die Linie 143, die unter Regie des Karlsruher Verkehrsverbundes gefahren wird, verläuft von Oberderdingen weiter zum Stadtbahnhaltepunkt Flehingen wo Anschluss besteht an die Stadtbahnen nach Eppingen – Heilbronn und nach Bretten – Karlsruhe. Zwischen Knittlingen und Oberderdingen - Flehingen kommt der KVV-Tarif zur Anwendung, der VPE -Tarif wird jedoch anerkannt. In Knittlingen werden zur besseren Erschließung vier neue Haltestellen eingerichtet, die auch von der Linie 734 Pforzheim – Knittlingen bedient werden.
In Pforzheim wird das Gebiet um den Güterbahnhof zukünftig durch die Linie 8 erschlossen, die Linie 7 bedient neu als Endhaltestelle den ZOB Nord. Sonn- und Feiertags gibt es frühmorgens ein Anrufsammeltaxi für Beschäftigte von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.
In Mühlacker wird das Stadtbusnetz weiter ausgebaut. Die neue Linie 105 verbindet das Wohngebiet Senderhang mit den Enzkreiskliniken, die neue Linie 106 verläuft vom Wohngebiet Stöckach zu den Enzkreiskliniken. Beide Linien verkehren im Stundentakt. Die Industriestraße wird besser an die Stadtmitte angebunden: neu gibt es zehn Kurse der Linie 576 von der Stadtmitte bzw. Bahnhof in die Industriestraße und acht Kurse in der Gegenrichtung bis zum Bahnhof.
Auf der Bahnlinie S 5 / R 5 Stuttgart – Pforzheim – Karlsruhe startet neu ein IRE in Stuttgart um 7.07 Uhr nach Pforzheim mit Ankunft um 7.43 Uhr. Hier bestehen Anschlüsse nach Bad Wildbad und Calw – Horb. Ebenso gibt es von Pforzheim um 7.53 Uhr eine neue Fahrmöglichkeit nach Stuttgart mit einem IRE. Zusätzlich gibt es zur Anbindung Pforzheims an den TGV nach / von Paris zwei Stadtbahnen zwischen Pforzheim und Karlsruhe Hbf. Auf der Kulturbahn verkehrt der letzte Zug von Pforzheim nach Calw – Nagold um 23.49 Uhr wieder täglich.
Die genauen Abfahrtszeiten entnehmen Sie bitte den neuen VPE-Fahrplänen. Informationen erhalten Sie auch unter www.vpe.de und Tel. 07231 / 39 22 88.
Auch in diesem jahr wurden die Fahrplanhefte wieder an alle Haushalte in den Enzkreisgemeinden verteilt. Das Fahrplanheft des Stadtverkehrs Pforzheim gibt es im SVP - ServiceCenter in der Poststraße in Pforzheim.
Die VPE-Mehrwegkarte hat zukünftig nicht mehr bei allen Regionalbusunternehmen Bezahlfunktion durch den Einsatz neuer Fahrscheindrucker
Die Busunternehmen im VPE haben große Investitionen in eine neue Generation von Fahrscheindruckern vorgenommen, die wesentlich bedienerfreundlicher ost als die alte Generation. Der Busfahrer kann die Drucker über einen Bildschirm mit Touch-Screen bedienen. Und kann dadurch z. B. selten verlangte Fahrscheine wesentlich schneller verkaufen.
Die Verkaufsdaten werden per Funk zum jeweiligen Busunternehmen übermittelt, sodass diese dem Verkehrsverbund wesentlich schneller zur Verfügung stehen. Ebenfalls können Tarifänderungen über Funk auf die Fahrzeuge aufgespielt werden.
Nach einer erfolgreichen Testphase werden nun die alten Fahrscheindrucker ausgetauscht. Die neuen Drucker können die veraltete Bezahlfunktion der Mehrwegkarte meist nicht mehr verarbeiten. Deshalb verliert in den nächsten Wochen und Monaten die VPE-Mehrwegkarte zu einem großen Teil ihre Bezahlfunktion.
Trotzdem können die Fahrgäste in den Bussen dieser Unternehmen bei Vorzeigen einer Mehrwegkarte auch weiterhin ihren Fahrschein als Barzahler zum vergünstigten Mehrwegkartentarif kaufen. Die Mehrwegkarten werden also damit in den Fahrzeugen dieser Unternehmen zur reinen "Sichtkarte". Dadurch beschleunigt sich in der Mehrzahl der Fälle der Bezahlvorgang im Bus und Fahrgäste kommen schneller ans Ziel.
In den Bussen der Stadtverkehr Pforzheim GmbH & Co. KG (SVP) und des Stadtverkehrs Mühlacker wird die Mehrwegkarte auch weiterhin als bargeldloses Zahlungsmittel benutzbar sein. Als reine "Sichtkarte" wird sie nicht aktzeptiert. Ein Geldbetrag muss auf der Karte sein.
Durch den Wegfall der Mehrwegkarte als bargeldloses Zahlungsmittel in vielen Unternehmen müssen Fahrgäste, die den Fahrpreis von der Mehrwegkarte abbuchen lassen, vor der Abbuchung beim Fahrer eine Quittung verlangen, wenn sie zur Weiterfahrt in ein anderes Verkehrsunternehmen umsteigen wollen. Diese Regelung wird ab 1. Januar als fester Bestandteil in die Beförderungsbedingungen aufgenommen. Für viele Fahrgäste ist das nichts Neues, denn beim Umsteigen vom Bus auf die Bahn war schon immer eine Quittung über die Abbuchung notwendig.
Kunden, die ihre Mehrwegkarte nicht mehr als bargeldloses Zahlungsmittel einsetzen können, können sich bei den Verkaufsstellen der regionalen Busunternehmen oder beim SVP-Service Center in der Poststraße 1 in Pforzheim das Restguthaben auszahlen lassen oder die VPE-Mehrwegkarte zurückgeben.
Vielleicht lohnt sich für manchen Fahrgast auch der Umstieg auf eine Zeitkarte. Schon zwischen 15 und 20 Fahrten pro Monat ist eine VPE-Monats- oder Jahreskarte preisgünstiger als Fahrten mit Einzelfahrscheinen.
Vorne einsteigen, Fahrschein vorzeigen, hinten aussteigen
Sehr geehrte Fahrgäste,
der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis und seine Unternehmen möchten mit Ihrer Unterstützung diese Ziele erreichen:
- mehr Sauberkeit in den Bussen
- mehr zahlende Fahrgäste
Deshalb gilt in den Bussen ab dem 1. August 2009 im gesamten VPE-Gebiet:
Bitte vorne einsteigen und Fahrschein vorzeigen. Bitte hinten aussteigen.
Fahrgäste im Rollstuhl, mit Gehhilfen oder Kinderwagen können natürlich weiterhin an den dafür vorgesehenen Türen einsteigen.
Letzte Änderung am Donnerstag, 11. März 2010 um 08:26:21 Uhr.